Es ist nicht immer einfach, giftige von essbaren Pilzen zu unterscheiden, insbesondere da es in Europa etwa 50 bekannte Pilzarten gibt und giftige und essbare Pilze sich manchmal sehr ähnlich sehen. Es gibt jedoch einige Merkmale, die helfen, einen giftigen Pilz zu erkennen: die Farbe, das Vorhandensein eines „Schleiers“ oder einer Lamelle, der Geruch.
Themenverzeichnis
Farbe
Giftpilze täuschen uns manchmal gerade wegen ihrer auffälligen Farbe. Viele Giftpilze sind leuchtend gefärbt (rot, gelb, grün) und wirken oft auffälliger oder ungewöhnlicher als essbare Pilze. Essbare Pilze haben im Allgemeinen hellere Farben. auch
Giftpilze haben oft verschiedenfarbige Sporen, zum Beispiel weiß, gelb oder grün.
Der Geruch
Essbare Pilze, wie zum Beispiel Pfifferling, Sie haben tendenziell einen eher neutralen oder erdigen Geruch. Einige giftige Pilze, wie zum BeispielAmanita muscaria (der traditionelle Pilz mit dem roten Hut und den weißen Punkten) haben einen Geruch, der süßlich oder ähnlich wie Ammoniak sein kann.
Erkennungszeichen
Viele giftige Pilze, wie zum Beispiel der Amanita phalloides Der „Todeshut“ (auch bekannt als „Todeshut“) besitzt einen Schleier, der Hut und Stiel bedeckt. Dieser Schleier ist als Membran sichtbar, die beim Wachstum des Pilzes aufreißt. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die Lamelle (die Kiemen unter dem Hut), die bei giftigen Arten weiß oder gelb sein können. Pilze Giftstoffe können sich äußern durch schleimiger oder muköser Belag, die sich leicht von essbaren Pilzen unterscheiden lassen. Auch die Form des Stiels kann ein Unterscheidungsmerkmal sein: Giftpilze wie zum Beispiel Amanita phalloidesSie besitzen einen wesentlich robusteren und steiferen Stiel als vergleichbare Speisepilze.
Vorsichtsmaßnahmen
Auch wenn es nicht immer einfach ist, giftige Pilze zu erkennen, lassen sich alle Probleme, einschließlich des Vergiftungsrisikos, durch ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen vermeiden.
- Bevorzugen Sie Pilze mit braunen oder hellbraunen Lamellen.Suchen Sie ebenso nach Pilzen ohne Schuppen auf dem Hut.
- Iss niemals Pilze, bei denen du dir nicht sicher bist oder die du nicht kennst.
- Pilze mit einem Ring unter dem Stiel sollten aussortiert werden.Viele Pilze mit dieser Eigenschaft sind giftig.
- Bevorzugen Sie Pilze? mit braunen oder hellbraunen Lamellen. Achten Sie außerdem auf Pilze ohne Schuppen auf dem Hut.
- Pflücken Sie keine Pilze mit rotem Stiel oder Hut.Die Natur warnt dich mit der Farbe Rot, dass dieser Pilz gefährlich sein kann.
- Bitte nicht in denselben Korb legen. Essbare Pilze und solche, bei denen man sich unsicher ist und die man ohnehin am besten entsorgt, noch bevor man einen Experten konsultiert.
- Vermeiden Sie das Pflücken von Pilzen, solange sie noch sehr klein sind. da es komplizierter ist, genau zu verstehen, mit welcher Art wir es zu tun haben.
- Vertraue nicht den gängigen Meinungen. Es ist beispielsweise absolut falsch, dass ein giftiger Pilz Man kann es mit dem Knoblauch- (oder Zwiebel-)Test erkennen, d. h., wenn es diese Gewürze beim Kochen schwarz färbt. Und es stimmt keineswegs, dass alle weißen Pilze essbar sind, genauso wenig wie die Annahme, dass Pilze, die unter Kastanienbäumen wachsen, unbedenklich sind.
- Sollten Sie trotz allem glauben, giftige Pilze gegessen zu haben, und sollten Sie bei Auftreten von Symptomen, Begeben Sie sich unverzüglich ins nächstgelegene Krankenhaus. und bringen Sie eine Probe des betreffenden Pilzes mit, damit Experten Analysen durchführen und den Grad der Toxizität bestimmen können.
Die häufigsten Giftpilze
Unter den vielen möglichen Arten von Pilze Von den giftigsten haben wir die sieben am weitesten verbreiteten und gleichzeitig gefährlichsten ausgewählt.
- Frühlings-AmanitaDa es weiß ist, wird es auch „Ei des Todes“ genannt, weil es einer bei Konsumenten sehr verbreiteten und beliebten Pilzart unheimlich ähnelt: Samenanlagen, um genau zu sein. Der Stiel ist weiß, die Basis knollenförmig und der Hut glatt: Er kann tödlich sein.
- Fliegenpilz. Er wird so genannt, weil er Muskarin enthält, einen Stoff, der das menschliche Nervensystem mit unvorhersehbaren Folgen schädigen kann. Seine geheime Waffe ist seine Schönheit: Sein Hut kann einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen und ist tiefrot mit weißen Flecken. Er sieht aus wie eine Figur aus einem Kinderbuch, ist aber der giftigste Pilz schlechthin.
- Böser SteinpilzAuch in diesem Fall besteht Verwechslungsgefahr mit einer sehr verbreiteten Speisepilzart. Der Steinpilz hat jedoch spezifische Merkmale: Sein Hut ist oberseits weiß und unterseits orange, und er hat einen festen, rötlichen Stiel. So können wir ihn erkennen und vermeiden.
- Russula emetisch. Sie ist auch als „rote Taube“ bekannt, da ihr Hut einen Durchmesser von 8 bis 10 Zentimetern hat. Ihre Kiemen sind elastisch, dicht und weiß. Ihr Geflügel hat einen unangenehmen, sehr scharfen Geschmack.
- Amanita Verna. Hut, Lamellen und Stiele dieses Pilzes sind weiß. Seine extreme Gefährlichkeit liegt darin, dass er vom gewöhnlichen Champignon nicht zu unterscheiden ist.
Absolut essbar. Bis auf ein entscheidendes Detail: Die Lamellen des Champignons sind nicht weiß, sondern rosa, rot oder violett. - Lepiota cristataKleiner, sehr giftiger Pilz.
- Galerina marginataGiftiger Pilz mit pilzähnlichem Aussehen.
Sicherere (aber immer noch unkenntliche) Speisepilze
Folgende Speisepilze gelten allgemein als die sichersten:
- Boletus edulis, oder der Steinpilz
- Pfifferlingeoder die Pfifferlinge
- Agaricus bisporus, oder besser gesagt der Pilz.
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