Muscheln: Nutzen, Verwendung und Gegenanzeigen

Sie stärken das Immunsystem, sind hervorragende Antioxidantien und enthalten wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Selen. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch ernährungsphysiologisch wertvoll.

Vorteile von Muscheln

Sie verfügen über wertvolle Mineralien, wie zum Beispiel Eisen und Selen. Sie enthalten Omega-3 e Vitamina B12, das die Bildung von Myelin ermöglicht, der Hülle, die die Nervenfasern umgibt. Muscheln Sie können unsere Gesundheit schützen, indem sie zu einer ordnungsgemäßen Funktion des Immunsystems beitragen und als Antioxidans natürlich.

Der Name „cozza“ stammt offenbar aus dem apulischen Dialekt und bedeutet wörtlich „Muschelschale“. „Mytilus galloprovincialis“, typisch für das Mittelmeer, und „Mytilus edulis“, weit verbreitet im Atlantik, sind die Namen der Arten, zu denen sie gehören.

Es gibt zahlreiche Arten dieser Muscheln; allein in Italien findet man mindestens neun:

  • Scardovari-Muschel DOP
  • Pedocio de Trieste
  • Adriatische Miesmuschel, typisch für Venetien und die Emilia-Romagna
  • Miesmuscheln aus dem Golf von Neapel und der Phlegräischen Küste
  • Wildmuscheln aus Portonovo in der Provinz Ancona
  • Salento-Muschel
  • Taranto-Muschel
  • Haarmuschel aus Apulien
  • Olbia-Muschel

Ernährungseigenschaften

Welche Nährwerte haben Muscheln? Laut Humanitas 100 Gramm Muscheln liefern 84 Kalorien, von welchem:

  • 56 % Protein
  • 29 % Lipide
  • 15 % Kohlenhydrate

Sie enthalten außerdem 11,7 Gramm Eiweiß, 2,7 Gramm Fett, 2,8 Gramm Glykogen, 1,6 mg Niacin, 54 µg Vitamin A, 320 mg Kalium, 290 mg Natrium, 236 mg Phosphor, 88 mg Calcium und 44 mg Magnesium. Zudem enthalten sie Selen, Kupfer, Zink, Eisen, Magnesium, Thiamin und Vitamin B.

Dank des enthaltenen Eisens (5,8 mg pro 100 Gramm) reichen 25 Gramm aus, um den Tagesbedarf zu decken.

Vorteile

Sie stärken das Immunsystem und besitzen dank Selen antioxidative Eigenschaften. Zudem sind sie eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Dank Glucosamin wirken sie außerdem auf natürliche Weise entzündungshemmend.

Wozu sind Muscheln gut?

  • Dank ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften werden sie zur Behandlung von Rheuma empfohlen. Arthritis, Arthrose.
  • Dank ihres Gehalts an Vitamin B, Jod und Magnesium werden sie auch bei Müdigkeit empfohlen.
  • Sie besitzen aber auch verdauungsfördernde Eigenschaften und werden dank des Eisens für Menschen mit Verdauungsproblemen empfohlen. Anämie verursacht durch Eisenmangel.

Machen Muscheln dick?

Wir erwähnten bereits, dass 100 Gramm Muscheln etwa 84 Kalorien enthalten, ihr Kaloriengehalt also sehr niedrig ist. Daher eignen sie sich ideal für Diäten zur Gewichtsreduktion, solange die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten wird.

Schädigen Muscheln die Leber?

Generell sind Muscheln nicht schädlich für die Leber, aber es ist wichtig, dass sie richtig gekocht werden, aus sicheren Zuchtbetrieben stammen und in den empfohlenen Mengen verzehrt werden, wobei ein Übermaß vermieden werden sollte.

Wie viele Muscheln dürfen wir essen?

Muscheln sind köstlich und sehr gesund, sollten aber in Maßen genossen werden. Nicht mehr als zwei Portionen à 150 Gramm pro Woche.

Muscheln und die Klimakrise

Muscheln weisen auch in puncto Nachhaltigkeit eine weitere positive Eigenschaft auf: Sie gehören zu den drei Proteinquellen mit den geringsten Treibhausgasemissionen. Sie verursachen keine Umweltverschmutzung und tragen nicht zur Verschärfung der Klimakrise bei. Eine kürzlich veröffentlichte Studie belegt dies. Frontiers in Ökologie und Umwelt Er stellte sehr präzise Berechnungen an: 50 Gramm Protein aus Zuchtmuscheln produzieren 0,4 Kilogramm CO2; die gleiche Menge Protein aus Rindfleisch erzeugt 17,7 Kilogramm Kohlendioxid.

Controindicazioni

Muscheln sollten nicht roh verzehrt werden, da sie beim Filtern des Wassers bakterielle und virale Krankheitserreger übertragen können. Kochen ist daher unerlässlich, beseitigt aber keine vollständige Schwermetallbelastung.

Darüber hinaus sollten Menschen mit hohem Cholesterinspiegel diese Lebensmittel meiden, da sie viel Cholesterin enthalten. Dasselbe gilt für Menschen mit Bluthochdruck aufgrund des hohen Natriumgehalts, und Schwangere sollten sie sowohl roh als auch gekocht meiden.

Rezepte mit Muscheln

Von Sauce bis Spaghetti – hier sind 4 Muschelrezepte, die Sie unbedingt ausprobieren sollten:

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