Bergbauernhaltung: Die Geschichte von Silvia, einer Frau, die daran glaubte und ein Qualitätsunternehmen schuf.

Die dreißigjährige Silvia Lupi, mit einem Abschluss in Buchhaltung, schien zur Auswanderung verurteilt. Stattdessen züchtet sie in den Bergen Liguriens wertvolle Kälber und Schweine, produziert Wurstwaren und Bio-Getreide. Ihr einziger Wunsch: die Rückkehr ihrer Freunde. Ein lohnendes Unterfangen in einem Land, dessen Territorium zu 70 Prozent aus Hügeln und Bergen besteht.

Berglandwirtschaft

LANDWIRTSCHAFT IN DEN GEBIETEN –

Auch in den Bergen erlebt die Landwirtschaft einen Aufschwung. Jahrelang, viel zu lange, lag sie brach und geriet in Vergessenheit, was zu einer enormen Verschwendung von Ressourcen und Chancen führte. Eine Geschichte, die beispielhaft für diese Rückkehr zur Berglandwirtschaft steht, ist die von Silvia Lupi, ein schönes dreißigjähriges Mädchen, das in Alta Val Trebbia, in Fossoli di Corte Brugnatella (841 Meter über dem Meeresspiegel), in der ligurischen Region, beschloss, den kleinen Familienbetrieb zu retten. Und sogar, um es neu zu starten.

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LANDWIRTSCHAFT IN DEN GEBIETEN –

Silvia hat einen Abschluss in Rechnungswesen. Er träumte davon, ein Bauernhaus zu eröffnen.Zu viel Geld, zu viel Bürokratie, zu viele Risiken. Sie riskierte, Angestellte in irgendeinem Unternehmen im Silicon Valley zu werden oder wie ihre beiden Brüder und ein Großteil ihrer Altersgenossen zu enden: als Auswanderer auf der Suche nach Arbeit. Stattdessen Sie krempelte die Ärmel hoch, erkannte das Potenzial des Familienunternehmens und transformierte es komplett.: Nicht mehr nur Milch für die Kühe, die an Molkereien verkauft wird, sondern auch hochwertiges Fleisch und Wurstwaren, mit einer kleinen Herde von Kälbern und Schweinen. Und mehr: den ökologischen Landbaugehobenes Segment, mit Getreide- und Weizenfeldern. Silvias Vater und Mutter sind die Teammitglieder.: ein Team, das in vielen anderen kleinen Unternehmen des Landes Nachahmer finden sollte. Die Berglandwirtschaft ist in der Tat eine große Ressource (die schlecht und wenig genutzt wird), wenn man bedenkt, dass 41,6 Prozent des italienischen Territoriums in den Hügeln und 35,2 Prozent in den Bergen liegen.Zwei europäische Rekordzahlen. Die Wiederbelebung der Bergwirtschaft bedeutet also nichts anderes als die Wiederbelebung eines Teils des Landes, nämlich von Orten mit starker Identität, Kultur und Geschichte. Und wer weiß, vielleicht kann Silvia sich ja noch einen weiteren Traum erfüllen: ihre Freunde und Brüder in ihre Heimat zurückzubringen.

(Titelbildquelle: Corriere della Sera/Tambresoni)

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