In Brianza entsteht eine Solidaritätswerkstatt, eine Autowerkstatt, die Arbeit und Integration bietet.

Die erste genossenschaftlich organisierte und unterstützende Autowerkstatt, die jungen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen Beschäftigung und Perspektiven bietet. Sie vergessen oft, Pausen zu machen, bieten stattdessen den wartenden Kunden Kaffee und Gebäck an.

Solidaritätsgarage

Kaffee und Croissant, während Sie auf die Reparatur Ihres Autos warten. Das ist nicht nur eine kleine Aufmerksamkeit für die Kunden, sondern ein echtes Leitmotiv. Die Genossenschaftswerkstatt Brugherio legt neben Gastfreundschaft, Inklusion, sozialem Engagement und erstklassigem Service großen Wert auf Kundenzufriedenheit. Die genossenschaftliche Autowerkstatt ist weit mehr als nur eine einfache Autowerkstatt. 

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SOLIDARITÄTSGARAGE

Drei junge Männer und ihr Werkstattmeister Giovanni arbeiten an den Hebebühnen, prüfen Bremsen und Reifen, wechseln Öl und kontrollieren die Motordrehzahl. Die drei jungen Mechaniker haben kognitive Beeinträchtigungen und benötigen daher spezielle Förderung und ein intensives Training. Obwohl sie, wie ihr Ausbilder und Chef betont, keinen Unterschied zu einem nicht-behinderten Arbeiter haben, ist es wichtig, im Umgang mit den Emotionen der Jungen etwas mehr Feingefühl zu zeigen.

Solidaritätsgarage

SOLIDARITÄTS-AUTOPARATUR

Die Genossenschafts- und Solidaritätswerkstatt ist ein Pilotprojekt in Italien, das auf Initiative der Genossenschaft Coopwork entstanden ist. Diese engagiert sich seit Jahren für die Integration von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, geringer Bildung oder Schwierigkeiten bei der Jobsuche, die daher spezifische und gezielte Unterstützung benötigen. Ziel ist es, die traditionellen Geschäftsfelder der Genossenschaften (Reinigung, Grünflächenpflege, Agrar- und Ernährungswirtschaft) zu erweitern und weiterhin Beschäftigungs- und Karrierechancen zu bieten. 

Betrachten Sie es aber keinesfalls als Nachteil. Die Schüler, alle sehr jung, sind pünktlich, präzise, ​​leidenschaftlich und äußerst engagiert, was sich unter Umständen negativ auf ihre Ausbildung auswirken kann. Auch weil sie manchmal vergessen, Pausen einzulegen oder sich kurz auszuruhen. 

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Genossenschaftsgarage

Die Solidaritätswerkstatt feierte gerade ihr einjähriges Bestehen und spiegelt damit die Werte wider, für die sie sich einsetzt, seit die Genossenschaft Coopwork die Werkstatt – einst Teil des geschlossenen Autohauses – übernommen hat. Und sie hat nicht vor, damit aufzuhören, denn sie hat dazu beigetragen, Stereotypen und Vorurteile gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung abzubauen.

Nächstes Ziel? Ein weiteres hartnäckiges Klischee aufzubrechen: Frauen und Motoren. Dazu soll ein Ausbildungsprojekt für Mädchen gefördert werden, die keine Angst davor haben, sich die Overalls mit Motoröl und Bremsfett zu beschmutzen.

(Das Titelbild zum Text stammt von der Website der Sozialgenossenschaft Coopwork .)

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