Schottischer Lachs – Greenwashing: Er ist nicht biologisch.

WildFish kritisiert: Die Fische werden wie alle anderen auch in offenen Netzgehegen gezüchtet. Dabei kommt ein für Meerestiere giftiges Pestizid zum Einsatz. Die britische Bio-Zertifizierungsstelle steht deshalb in der Kritik.

Lachs

Schottischer Lachs steht weiterhin im Verdacht des Greenwashings, da er von der lokalen Industrie, die stark von politischen Autoritäten geschützt wird, und von einzelnen Züchtern auf irreführende Weise präsentiert wird. Sie bezeichnen ihn als „Bio“ und rühmen sich sogar der entsprechenden Zertifizierung. BodenvereinigungDie britische Organisation, die für die Förderung von Bio-Lebensmitteln im Vereinigten Königreich zuständig ist, behauptet, dass schottischer Lachs in Wirklichkeit gar nicht biologisch sei, wie mehrere Umweltgruppen anhand gut dokumentierter Beweise belegen.

Insbesondere die Vereinigung gehört zu denjenigen, die Greenwashing beim schottischen Lachs anprangern. Wildfische Die Studie hat gezeigt, dass als Bio klassifizierter Lachs in Schottland tatsächlich wie alle anderen Fische gezüchtet wird. Und zwar in offenen Netzgehegen, in denen Kot und Futterreste landen. Die Verantwortlichen von Wildfische Sie beschuldigten Bodenvereinigung Die britische Behörde kritisierte, dass ihre Zertifizierung weder neutral noch streng sei und lediglich die Interessen der Landwirte schütze. Auch die Zusicherungen der Behörde konnten die Protestwelle nicht eindämmen: Fast 200 Köche und Restaurants sowie 50 Bürgerinitiativen haben beschlossen, schottischen Zuchtlachs von ihren Speisekarten zu streichen.

Bereits 2023 wurde in einem Bericht von Wildfische Es wurde festgestellt, dass eine als Bio zertifizierte schottische Lachsfarm mehrfach mit Deltamethrin behandelt worden war, einem für Meerestiere hochgiftigen Pestizid. Das genaue Gegenteil von dem, was man als „Bio“ bezeichnen könnte.

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