Rom hat sich in eine gigantische Freiluftgarage verwandelt, und trotz der Krise auf dem Automobilmarkt und der katastrophalen Verkehrslage in der Hauptstadt tun die Bürger nichts anderes, als ihren Fuhrpark immer weiter auszubauen.
Laut offiziellen Angaben des Mobilitätsdezernats waren im Jahr 2024 in der Hauptstadt 1.859.221 Pkw zugelassen, verglichen mit rund 1,6 Millionen Fahrern. Das bedeutet, dass es in Rom etwa 259 Autos mehr als Fahrer gibt.
Das Verhältnis von Autos zu Einwohnern in Rom beträgt 667 Autos pro 1.000 Einwohner: doppelt so viel wie in anderen europäischen Hauptstädten wie London, Paris, Berlin und Kopenhagen.
Doch welche schwerwiegendsten Verschwendungen ergeben sich für alle aus dieser unglaublichen Autobegeisterung?
- Rom ist eine der europäischen Städte mit den meisten Stunden im Verkehr verloren.
- Die Lebenshaltungskosten steigen für die Bewohner aufgrund der Kosten für Betrieb und Wartung ihrer Autos.
- In einigen belebten Bereichen Der jährliche Durchschnitt der verkehrsbedingten Stickstoffdioxidemissionen kann erreichen ~42-44 µg/m³, Das heißt, über den EU-Grenzwerten (40 µg/m³) und mehr als das Vierfache über den von der Weltgesundheitsorganisation festgelegten Zielwerten (20 µg/m³ bis 2030 und dann 10 µg/m³).
- Weniger Platz für Fußgänger, Kinder, ältere Menschen und Behinderte.
- Die Stadt wird weniger lebenswert und weniger sicherinsbesondere für diejenigen, die kein Auto fahren.
- Busse und Straßenbahnen werden durch den Verkehr ständig ausgebremst.
- Es wird schwieriger, Vorzugsspuren einzurichten und Radwege in Sicherheit.
- Es entsteht ein Teufelskreis: Zu viele Autos verschlechtern die öffentlichen Verkehrsdienste und veranlassen die Bürger dazu, ihr Auto noch mehr zu benutzen, um sich in der Stadt fortzubewegen.
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