Die Stadt Pisa hat einen Beschluss gefasst, der die Eröffnung neuer Souvenirläden im historischen Zentrum untersagt. Die Maßnahme wurde im April 2026 vom Stadtrat angekündigt.
Das Verbot betrifft hauptsächlich:
- „Zone A“ und „Zone B“ des historischen Zentrums,
- das Bahnhofsgelände
- Via Roma (in der Nähe des Turms),
- Cattaneo Straße.
Laut Angaben der Gemeinde ist das Ziel:
- die Verbreitung identischer Aktivitäten einschränken,
- schützen bhistorische Werke und lokaler Handel,
- Nachbarschaftsgeschäfte schützen
- die Qualität des kommerziellen Angebots verbessern
- um der „kommerziellen Verödung“ des Zentrums entgegenzuwirken.
In der Praxis ist dies der erste Versuch (warum ist da nicht schon früher jemand drauf gekommen?), die Flut von Läden einzudämmen, die Souvenirs, Magnete, Schlüsselanhänger, T-Shirts, Hüte, Schals, Regenschirme, Tassen, Stifte und Feuerzeuge verkaufen. Diese Läden haben ein potenzielles Einzugsgebiet von etwa vier Millionen Konsumenten – so viele Besucher hat Pisa jedes Jahr. Und ein Großteil dieser Läden wird von Staatsbürgern aus Bangladesch betrieben, die nicht immer Quittungen ausdrucken.
Andererseits schließen im historischen Zentrum weiterhin Nachbarschaftsläden (darunter auch Lebensmittelgeschäfte), ebenso wie kleine, traditionsreiche Handwerksbetriebe, Buchhandlungen, Boutiquen und Spielwarengeschäfte. Sie alle sind pisanische Händler.
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