PINATEX: LEDER AUS ANANASBLÄTTERN
Das ökologische Leder der spanischen Hijosa wird aus einer Frucht, insbesondere aus ihren Blättern, gewonnen: der lange, zähe AnanasblätterTatsächlich eignen sie sich hervorragend zur Herstellung eines Materials, das sich ohne Weben als perfekter Lederersatz eignet. Ohne jegliche Verschwendung essbarer Früchte entsteht aus den Abfällen eine Faser. ökologisch und biologisch abbaubar Das kann, wenn es entsorgt wird, sogar als Dünger dienen.
ANANASSCHALE
Pinatex, so der Name des Patents, entstand konkret nach einer Reise der Designerin selbst auf die Philippinen und einem Besuch der dortigen Gerbereien: Dort ist das Flechten von Ananasblättern, die sicherlich nicht Mangelware sind, bereits gängige Praxis.lokales Handwerk, aus dem Hüte und Taschen hergestellt werden, das Flaggschiffprodukt ist jedoch die Barong Talong, ein traditionelles Hemd, das aus Ananasblättern gewebt wird. Zurück im Hauptsitz beschloss Hijosa, mit lokalen Kunsthandwerkern und Produzenten zusammenzuarbeiten und diese Faser, die eine sehr geringe Umweltbelastung aufweist, patentieren zu lassen. Für einen Quadratmeter Piñatex benötigt man ungefähr 460 Blätter.Dabei handelt es sich um Abfallprodukte großer Ananasproduktions- und Exportunternehmen – genau jene Produkte, die letztendlich auf unseren Tellern landen. Dies macht die Wiederverwertung wirtschaftlich und ermöglicht die Rückgewinnung eines reichlich vorhandenen, aber weggeworfenen Rohstoffs. Laut Hijosa, der die Situation detailliert untersucht hat, könnten die Abfälle der zehn größten Ananasproduzentenländer die … ersetzen. 50 Prozent der weltweiten Lederproduktion.
ANANASLEDER
Patente für neue Materialien sind selten erschwinglich, doch bei Piñatex ist das anders. Ein weiterer Pluspunkt ist der Preis, der das Produkt sofort für Marken wie … interessant machte. Camper, Puma und Hugo Boss Derjenige, der aus diesem sehr widerstandsfähigen und flexiblen Material, ähnlich wie Leder, seine eigene Sneaker-Linie kreiert hat. vegan freundlich.
PIÑATEX
Es ist sehr kostengünstig (ca. 23 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zu 25–38 Euro für Leder) sorgt dafür, dass Öko-Leder – nicht zu verwechseln mit Kunstleder – in Unternehmen, nicht nur in der Modebranche, eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Der spanische Unternehmer und Designer arbeitet nämlich mit Partnerunternehmen zusammen, um Smartphone-Zubehör, Autositze und Möbelstücke zu entwickeln.
(Das Titelbild und der dazugehörige Text stammen aus Piñatex Facebook-Seite)
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