Himbeeren: Nutzen, Eigenschaften und kulinarische Verwendung

Ein natürliches entzündungshemmendes und reinigendes Mittel. Es wirkt zudem abführend. Es fördert die Durchblutung und schützt die Kapillaren. Es kann überall angebaut werden.

Eigenschaften und Vorteile der Himbeere

Die Himbeere (wissenschaftlicher Name Rubus idaeus ) ist eine Wildfrucht eines Strauchs aus der Familie der Rosengewächse. Weltweit gibt es etwa 200 Arten, darunter auch solche, die in Italien zwischen Mai und Oktober wachsen. Die Himbeere zählt zu den wertvollsten Beeren, nicht zuletzt aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften und ihres geringen Kalorien- und hohen Vitamingehalts, wodurch sie sich besonders für Diäten zur Gewichtsreduktion eignet. Sie ist rot, fast kugelförmig und lässt sich leicht vom Stiel lösen. Sie ähnelt einer großen Brombeere und besteht aus zahlreichen kleinen Steinfrüchten mit einem unverwechselbaren, sehr angenehmen und intensiven Duft. Der Strauch kann bis zu zwei Meter hoch werden und weist auf der Oberseite grüne und auf der Unterseite weiße, dornige Risse auf. Die kleinen, weißen Blüten erscheinen in Büscheln im Frühjahr. Himbeeren haben von Spätsommer bis Frühherbst Saison , können aber auch zu anderen Zeiten gekauft werden, allerdings zu deutlich höheren Preisen.

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Origin

Die Himbeere hat uralte Wurzeln. Dank archäologischer Funde in Israel wissen wir, dass diese Frucht bereits im Paläolithikum vor 20 Jahren bekannt war und – nicht zuletzt aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften – genutzt wurde. Die Griechen waren große Konsumenten und Anbauer, insbesondere am Berg Ida, und diese Tradition prägte auch den römischen Lebensstil. Im Mittelalter fand die Himbeere breite Verwendung in der Kunst und wurde zum Symbol der Freundlichkeit. In Italien wächst sie vor allem an den Hängen des Apennins und der Alpen, von den Ebenen bis hinauf auf 2.000 Meter über dem Meeresspiegel.

Nährwerte

Hundert Gramm Himbeeren enthalten:

  • 86,4 g Wasser
  • 6,5 g Kohlenhydrate
  • 1 g Protein
  • 0,6 g Fette
  • 1 mg Eisen
  • 49 mg Kalzium
  • 3 mg Natrium
  • 220 mg Kalium
  • 52 mg Phosphor
  • 05 mg Thiamin
  • 0,50 mg Niacin
  • 0,02 mg Riboflavin
  • 25 mg. Vitamin C
  • 13 mg Vitamin A

Eigenschaften und Vorteile

Diese Beere besitzt viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Sie wirkt blutzuckersenkend, ähnlich wie Erdbeeren und Brombeeren, und ist daher besonders für Diabetiker empfehlenswert . Dank der enthaltenen Polyphenole wirkt sie entzündungshemmend und schützt die Kapillaren: Dies macht sie zu einer wertvollen Hilfe bei Durchblutungsstörungen. Ihr hoher Gehalt an Ketonen, Alkoholen und organischen Säuren macht sie zudem zu einem wirksamen Mittel gegen Grippe, da sie das Schwitzen fördert und Fieber senkt. Himbeeren sind außerdem hervorragende reinigende Früchte mit tonisierender und harntreibender Wirkung . Daher werden sie Menschen mit Nierensteinen empfohlen, die viel Wasser trinken müssen, um eventuelle Ablagerungen und kleine Steine ​​auszuscheiden. Himbeeren sind zudem sehr erfrischend, helfen gegen Verstopfung und werden bei Augenentzündungen empfohlen.

Verwendung in der Küche

Himbeeren können roh oder gekocht verzehrt werden. Roh eignen sie sich hervorragend als kleiner Obstsalat, auch zwischendurch, mit einem Hauch Orange oder Zitrone und etwas Honig. Gekocht sind Himbeeren ideal für Kuchen und Marmeladen, die hervorragend zu Käse und Fleisch passen. Blätter, Knospen und Blüten lassen sich zudem für Aufgüsse und Kräutertees verwenden, wodurch ihre wertvollen phytotherapeutischen Eigenschaften optimal genutzt werden.

Rezepte mit Himbeeren

Himbeeren sind in der Küche vielseitig einsetzbar, nicht nur für Desserts und Eiscreme, sondern auch für besondere Gerichte der Haute Cuisine. Hier finden Sie einige Rezepte von unserer Website.

Controindicazioni

Himbeeren sollten nur bei Gicht oder Nierenproblemen nicht verzehrt werden. Sie enthalten Oxalsäure, die mit eisenhaltigen Medikamenten interagieren und deren Wirkung aufheben kann.

Wie man Himbeeren anbaut

Diese Pflanze lässt sich ganz einfach anbauen und gedeiht im Garten, auf dem Balkon oder sogar einfach im Topf. Befolgen Sie einfach ein paar Tipps:

  • Der Standort muss im Halbschatten (niemals in der vollen Sonne) liegen, gut belüftet sein und vor Windböen geschützt werden, die die Pflanze beschädigen könnten.
  • Der Abstand zwischen den Sämlingen muss zwischen 40 und 50 Zentimetern liegen, und es gibt zwei Aussaatzeiten, Spätherbst oder Spätfrühling.
  • Himbeerpflanzen benötigen viel Wasser, gute Düngung (vorzugsweise organisch) und jährliches Mulchen;
  • la Beschneidung Dies muss zwischen Spätwinter und Frühling erfolgen. Dabei müssen die Triebe, die Früchte getragen haben, die schwachen Ausläufer und alle unproduktiven Zweige entfernt werden.
  • Man kann sie ernten, sobald die Früchte eine schöne rote Farbe haben und noch fest sind.

Wie man Himbeeren umpflanzt

Graben Sie ein 40–50 cm tiefes und breites Loch, damit sich die Erde gut setzen kann. Entfernen Sie Steine ​​und Unkraut und geben Sie 60 Gramm Hainbuchenrinde – eine großzügige Handvoll – auf den Boden des Lochs, um sie mit der Erde zu vermischen. Die Himbeere sollte so eingepflanzt werden, dass der Wurzelhals ebenerdig ist, nicht zu tief eingepflanzt und anfangs gut angegossen wird.

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