Für eine Frau mit Kindern in Italien lohnt es sich nicht zu arbeiten. Sie spart Geld, wenn sie zu Hause bleibt und sich ganz ihren Kindern widmet.

Die Zahlen sprechen für sich: Berechnungen zufolge reicht das Gehalt einer berufstätigen Frau nicht aus, um ihre Kinder zu betreuen, wenn sie nicht zu Hause ist. In Kalabrien besuchen nur 1,2 Prozent der Kinder eine städtische Kindertagesstätte. Deshalb kündigen Frauen weiterhin ihre Arbeit.

Es ist für Frauen nicht bequem zu arbeiten

Arbeit ist für Frauen nicht von Vorteil.

Sie öffnen wieder Schulen, Asili, BürosUnd für Frauen kehrt das uralte Dilemma zurück: arbeiten oder zu Hause bei den Kindern bleibeninsbesondere wenn sie klein sind? Für viele Frauen Sie stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Entweder sie müssen arbeiten, da die Familie das Geld ohnehin braucht, oder sie entscheiden sich dagegen und kündigen sogar ihre Jobs. Aus einem simplen, aber skandalösen Grund: Es lohnt sich nicht, zu arbeiten und gleichzeitig die Kinder in den Kindergarten zu schicken..

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Beginnen wir mit der Zahl der erwerbstätigen Frauen, die laut ISTAT 55 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Doch nur die verbleibenden 7 Prozent suchen Arbeit, und dieser niedrige Prozentsatz sollte uns zu denken geben. Es scheint, als hätten sich Frauen so sehr mit ihrer Arbeitslosigkeit abgefunden, dass sie gar nicht erst nach einer Stelle suchen. In Wirklichkeit ist es aber eher eine Frage der Zahlen als der Resignation.

Darüber hinaus ist die Erwerbstätigkeit von Frauen im Land nicht gleichmäßig verteilt. Im ersten Quartal 2018 waren sechs von zehn Frauen in Italien im Alter von 35 bis 44 Jahren regulär erwerbstätig, allerdings mit folgender geografischer Verteilung: 74 Prozent im Norden und 40 Prozent im Süden.

Es ist für Frauen nicht praktikabel, 2 zu arbeiten.

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IST ES FÜR FRAUEN VORTEILHAFT, ZU ARBEITEN?

Und nun kommen wir zur Beziehung zwischen den Einkommen und Kosten für die VorschuleNehmen wir an, eine Frau verdient monatlich netto zwischen 1.200 und 1.300 Euro und beschließt, auf Teilzeit (2 Stunden pro Woche) umzusteigen, um ihre Kinder zu betreuen. Derzeit fallen pro Kind monatliche Betreuungskosten zwischen 120 und 500 Euro an, im Durchschnitt etwa 300 Euro. Zwei Kinder sind also schon genug, und die Frau, die sich für die Teilzeitarbeit entschieden hat, kämpft bereits mit den Kosten. im Vergleich zu den Erträgen seiner ArbeitRechnet man dann noch die Benzinkosten für den Arbeitsweg und alle weiteren Kosten für eine Teilzeithilfe zu Hause bei der Kinderbetreuung (zum Beispiel eine stundenweise bezahlte Babysitterin) hinzu, ist das Ergebnis eindeutig: Es ist besser, nicht zu arbeiten.

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TEILZEIT UND KINDERGARTEN

Wenn sich eine Frau jedoch für eine unbefristete Vollzeitstelle mit einem Gehalt von 1.200 bis 1.300 Euro pro Monat entscheidet, muss sie unbedingt einen Job finden, der ihr ein gutes Einkommen sichert. kostenlose Hilfe (Ein Elternteil? Ein naher Verwandter?), ansonsten ergeben die Zahlen auch hier keinen Sinn. Die Plätze in den städtischen Kindertagesstätten sind extrem knapp: 20 auf 100 Kinder, mit einer enormen Kluft zwischen Nord und Süd. So besuchen in Kalabrien nur 1,2 Prozent der Kinder eine städtische Kindertagesstätte, in Kampanien sind es 2,6 Prozent.

An diesem Punkt muss eine berufstätige Frau wählen eine private Kindertagesstätteoder sind eine Babysitter Vollzeitoder eine Kombination aus beidem. Die Gebühren für private Kindertagesstätten sind mindestens doppelt so hoch wie die für öffentliche. Und, um es mit den Zahlen zu sagen: Frauen finden es – ganz einfach durch die Gesetze der Arithmetik – bequemer, nicht zu arbeiten. Und sie geben einen Job auf, bei dem das Durchschnittsgehalt, ebenfalls laut ISTAT, etwa 12 Prozent niedriger ist als das von Männern. Und das erklärt die Massenentlassungen dass Frauen leiden und jedes Mal, wenn sie das Glück haben, ein Kind zu bekommen, einen Rücktrittsbrief unterschreiben müssen.

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