„Enel & Caivano“: ein Projekt, das Schüler aus Vorstadtschulen näher an die Arbeitswelt heranführen soll.

Über 40 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Es wurden sowohl Unterricht im Klassenzimmer als auch praktische Erfahrungen angeboten. Die Initiative zielt darauf ab, die Integration junger Menschen in einem Gebiet zu fördern, das täglich mit Kriminalität und Verfall zu kämpfen hat.

Enel Caivano

Die wichtigste Antwort auf den Druck des organisierten Verbrechens, der so viele junge Menschen dazu treibt, ihr Leben in jungen Jahren zu vergeuden, bevor Polizei und Justiz eingreifen können, ist, ihnen – noch während ihres Studiums – den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. So haben sie nach ihrem Abschluss eine realistische Alternative zu den Verlockungen der Clans in einem von Verfall und Ausgrenzung geprägten Umfeld. 

Mit diesem Ziel vor Augen haben die Enel-Gruppe und das Francesco-Morano-Institut in Caivano (Provinz Neapel) das Projekt „ Enel & Caivano: Energie Futuro “ ins Leben gerufen, ein Programm zur Berufsvorbereitung (ehemals PCTO) mit über 40 Schülern der dritten Jahrgangsstufe. Konkret handelt es sich dabei um ein vom italienischen Ministerium für Bildung und Verdienste entwickeltes Bildungsmodell, das es Schülern ermöglicht, den Unterricht mit praktischer Berufserfahrung zu verbinden.

Dank des Programms hatten die Schüler die Möglichkeit, Enel aus nächster Nähe kennenzulernen, ein tieferes Verständnis der Energieversorgungskette zu gewinnen und wichtige Lebenskompetenzen für ihre zukünftige Karriere zu erwerben.

Eugenia Carfora, Leiterin des F. Morano Instituts in Caivano , zeigte sich „sehr zufrieden mit der Partnerschaft mit Enel, da diese eine positive Zusammenarbeit ermöglicht und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung kritischen Denkens bei den Schülern, wodurch deren Begeisterung für die Energiebranche geweckt und neue Perspektiven eröffnet werden. Jeder Einzelne entdeckt sein Potenzial und kann so sein eigenes Potenzial entfalten. Gleichzeitig tragen die Kurse dazu bei, Schulabbrüche zu reduzieren und die persönliche Entwicklung der Schüler zu fördern, indem sie ihre Zielstrebigkeit stärken.“ Das Programm umfasst 30 Stunden Schulung, die sowohl im Unterricht als auch vor Ort in den Anlagen von Enel Green Power und E-Distribuzione stattfinden, darunter die Kraftwerke Presenzano und Matese, das Umspannwerk Astroni in Agnano und das Ausbildungszentrum Nocera Inferiore. Es bietet den Schülern einen umfassenden Einblick in die Energiebranche, indem sie mit Fachkräften interagieren, die täglich die Energieversorgung des Landes sicherstellen. So erhalten sie wertvolle Einblicke und Anregungen, um den Sektor zu verstehen und sich in der Arbeitswelt zurechtzufinden. Die Initiative von Enel baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Institut auf, die bereits 2025 zur Einführung von Praktika nach dem Studienabschluss geführt hat und es den Studierenden ermöglicht, Berufserfahrung innerhalb des multinationalen Energieunternehmens zu sammeln.

Mit diesem Projekt stärkt die von Flavio Cattaneo geführte Gruppe nicht nur ihr Engagement für soziale Inklusion, indem sie eine Institution unterstützt, die für die Wiedergeburt des Bildungswesens steht und seit langem ein Bezugspunkt für ihre innovativen Lehrprogramme ist, sondern auch ihre strategische Zusammenarbeit mit der Welt der Schulen.

Der Energiekonzern hat in ganz Italien zahlreiche Initiativen zur Förderung der Berufsorientierung und der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen ins Leben gerufen. Dazu gehören die landesweiten, zahlreichen Schul-Berufs-Übergangsprogramme in Zusammenarbeit mit Gymnasien, das duale Ausbildungsprogramm mit der Universität L’Aquila, das den Wechsel zwischen Schule und Beruf fördert und die Einstellung von Studierenden im Unternehmen sichert, sowie Partnerschaften mit den ITS-Akademien in Macomer und Civitavecchia, deren Gründungsmitglied Enel ist und die maßgeblich an der Mitgestaltung des Ausbildungsprogramms und der Einführungsprogramme nach dem 4+2-Modell beteiligt sind. Zu diesen Initiativen zählt auch das Programm „Energie für Schulen“, das darauf abzielt, junge Menschen direkt nach dem Schulabschluss in die Lieferkette von Enel zu integrieren.

Seit 2022 haben im Rahmen von „Energy for Schools“ über 10.000 Schüler an Tagen der offenen Tür teilgenommen. Beteiligt waren 130 Schulen und 80 Unternehmen, insgesamt wurden rund 1.600 Personen geschult. 

Das Projekt ist für den Non Sprecare Award 2026 in der Kategorie „Unternehmen“ nominiert. Um Ihr Projekt einzureichen, folgen Sie bitte den Anweisungen hier.

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