- Kopfsammlung: Gebrauchte Kleidung oder Stoffreste werden wiederverwertet.
- MaterialauswahlEs werden hauptsächlich Naturfasern (wie Baumwolle und Wolle) verwendet.
- Umgestaltung und ReparaturDie Kleidungsstücke werden analysiert und „repariert“ (Löcher, Flecken, Mängel).
- Kreative TransformationManche Kleidungsstücke werden abgewandelt oder miteinander kombiniert, um einzigartige Stücke zu kreieren.
- Neuverkauf: Upgecycelte Kleidungsstücke werden als einzigartige und nachhaltige Produkte wieder in den Umlauf gebracht.
Marco sagt: „Als ich damit anfing, waren viele überrascht und nannten mich „verrückt“, ein Begriff, der mir eigentlich schmeichelt. Die Idee entstand in einem Moment der Verletzlichkeit: Ende März hatte ich plötzlich Herzrasen. Auf dem Weg ins Krankenhaus fühlte ich mich wie auf einem anderen Planeten. In der Notaufnahme fiel mir ein einfacher Gegenstand ins Auge: eine Vase mit einem Riss. Ich dachte die ganze Nacht über diesen Riss nach und brachte ihn mit der japanischen Philosophie des Kintsugi in Verbindung, bei der zerbrochene Vasen mit Gold repariert werden und dadurch wertvoller werden als zuvor. Ich beschloss, dieses Konzept auf Kleidung anzuwenden: Kleidungsstücken, die weggeworfen werden, weil sie als „tot“ gelten, neues Leben einzuhauchen. Hinzu kommt die Symbolik der Lotusblume, die aus dem Schlamm wächst, genau wie die Stärke derer, die von Naturkatastrophen betroffen sind.".
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