Der Capodacqua-See, in dem man tauchen kann, um eine unterirdische Stadt zu entdecken.

Bekannt als das „Atlantis der Abruzzen“, kann man dort bis zu einer Tiefe von 8 Metern tauchen. Alternativ kann man es auch mit einem Boot erkunden, das mit Unterwasserkameras ausgestattet ist.

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Il Capodacqua-See Der See wird aufgrund der außergewöhnlichen Schätze auf seinem Meeresgrund auch „Atlantis der Abruzzen“ genannt. Dort kann man bis zu acht Meter tief tauchen und die Überreste einer kleinen versunkenen Stadt entdecken, darunter zwei antike Mühlen aus dem Mittelalter. Wer nicht tauchen möchte, kann alternativ eine Tour auf dem Capodacqua-See mit einem elektrisch betriebenen Motorboot unternehmen, das mit Unterwasserkameras ausgestattet ist.

Ursprünge

Der Capodacqua-Stausee, der zu den 50 besten Tauchplätzen der Welt zählt, entstand 1965 in der Gemeinde Capestrano in den Abruzzen. Gespeist von der Quelle des Flusses Tirino, diente er der Wasserversorgung der lokalen Weizenbauern. Durch den Bau des Stausees wurden alle Gebäude in der Umgebung überflutet. Heute sind sie ein beliebtes Ziel für nachhaltiges Tourismuserlebnis und bieten eine einzigartige Kombination aus Natur, Geschichte und Unterwasseraktivitäten. Der stetige Quellzufluss hat besondere Umweltbedingungen geschaffen: Der Capodacqua-See hat ganzjährig eine konstante Temperatur von etwa 10 Grad Celsius, sein Wasser ist stets kristallklar und die Sichtweite unter Wasser ist rekordverdächtig (ca. 70–80 Meter).

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Wo ist es?

Der Capodacqua-See liegt in der Gemeinde Capodacqua, im Herzen des Nationalparks Gran Sasso und Monti della Laga, einem der größten und bedeutendsten Naturschutzgebiete der Abruzzen. Dieser Park ist bekannt für seine Artenvielfalt mit einer großen Bandbreite an Pflanzen und Tieren sowie seine faszinierende geologische Geschichte. Der See liegt auf einer Höhe von etwa 1.200 Metern über dem Meeresspiegel und ist von üppiger Bergvegetation umgeben, darunter Buchen-, Eichen- und Tannenwälder.

Was es hier zu bewundern gibt

Im Laufe der Jahre hat sich im Becken des Sees eine vielfältige Flora entwickelt, die bei Tauchgängen ein weiteres spektakuläres Naturschauspiel bietet. Dazu gehören Faro-Forellen, Flussgarnelen und Wasserflöhe. Das Tauchen im Capodacqua-See wird von der Tauchschule Atlantide organisiert. Dank der stabilen Wassertemperaturen bietet Atlantide das ganze Jahr über Freitauchkurse an und vergibt Zertifikate auf verschiedenen Stufen, je nach den erworbenen Fähigkeiten. Für Menschen mit Behinderungen oder Blinde gibt es ein spezielles Programm, das ihnen einen sicheren und schrittweisen Einstieg ins Tauchen ermöglicht.

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Die Legenden

Mehrere Legenden machen diesen Ort noch faszinierender. Man erzählt sich, dass vor Jahrhunderten ein gewaltiger Sturm eine Flut auslöste, die ein verborgenes Tal füllte und so den See entstehen ließ. Der Sturm soll symbolisch für die Macht der Natur und ihre Fähigkeit gestanden haben, die Landschaft unvorhersehbar zu verändern. Eine andere Legende berichtet von einer alten, versunkenen Stadt unter dem See. Dieser Erzählung zufolge wurde die Stadt durch eine Katastrophe zerstört und ihre Bewohner von den Wassern verschlungen. Manche Einheimische behaupten, in nebligen Nächten den Klang von Glocken vom Grund des Sees zu hören.

Wie können Sie uns erreichen

Der Capodacqua-See ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die gängigste Route führt über die Landstraße, die Capodacqua mit L’Aquila verbindet. Von dort führt ein gut ausgeschilderter Weg direkt zum See, den man in wenigen Minuten zu Fuß erreicht. Wer aus anderen italienischen Städten anreist, kann den See mit dem Auto von Rom oder Pescara aus in zwei bis drei Stunden erreichen. Die Region ist zudem gut mit dem Bus an L’Aquila und die umliegenden Gemeinden angebunden.

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Informationen

Alle Informationen über den Capodacqua-See, einschließlich Informationen zu verschiedenen Ausflügen, erhalten Sie schriftlich unter folgender Adresse:

[E-Mail geschützt]

Foto von Santi Cassisi

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