Die Abschaffung der 10er-Packungen war keine gute Idee.

Ein Geschenk an die Zigarettenhersteller und ein Anreiz, mehr zu rauchen. Es hilft ganz sicher nicht beim Aufhören.

Abschaffung der 10er-Packungen Zigaretten: Schockierendes Foto

Abschaffung der 10er-Zigarettenpackungen

Die Abschaffung der Zehnerpackungen Zigaretten, Teil einer Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung des Rauchens, hat sich als fataler Fehler erwiesen. Sie hält Raucher nicht vom Rauchen ab, hilft ihnen nicht beim Aufhören und bestraft junge Menschen, die sich – sei es auch nur, um Geld zu sparen – an die Zehnerpackungen gewöhnt hatten.

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Die Abschaffung der 10er-Packungen hat sich als doppelter Fehler erwiesen. Es stimmt nicht – und die Fakten belegen es –, dass man weniger raucht, wenn man mehr Zigaretten in einer Packung kauft und dadurch mehr Geld ausgibt. Oder dass man dadurch gar den Weg derer einschlägt, die erfolgreich aufgehört haben. Ich sage das als Raucher, der selbst erfolglos versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe mich bewusst für 10er-Packungen entschieden, um weniger zu rauchen, und ich muss zugeben, dass das System funktioniert: Wenn sie leer sind, höre ich auf zu rauchen, und ich habe nicht mehr das Bedürfnis, ständig jeden, der vorbeikommt, nach einer Zigarette zu fragen. Außerdem sind die Jugendlichen, die Zigaretten kaufen, entweder minderjährig – und hier bewegen wir uns im Bereich der Illegalität, die durch ein spezielles Gesetz geahndet werden sollte – oder sie sind volljährig, und dann gelten die Regeln für alle. Ich bin nicht überzeugt von der restriktiven und bürokratischen Natur von E-Zigaretten, die laut diversen Wissenschaftlern eine Möglichkeit darstellen, mit dem Rauchen aufzuhören und Risiken zu reduzieren. Den Verkauf dieser Produkte durch Regulierungen zu behindern, ist schlichtweg ein Geschenk an die großen Zigarettenlobbys.

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SCHOCKIERENDE FOTOS VON ZIGARETTENPACKUNGEN

Der andere Einwand bezieht sich auf die Schockierende Fotos, die auf Zigarettenpackungen veröffentlicht werden müssen.Es wird eine Art „Todeshandbuch“ mit Bildern (65 Prozent des verfügbaren Platzes) und erschreckenden Formulierungen werden. Ich frage mich: Aber sind wir sicher, dass diese Art von Übertreibung funktioniert? Und inwieweit ist es legitim, Raucher zu schikanieren und sie beinahe des Mordes zu beschuldigen? Tief im Inneren wissen wir alle inzwischen, dass Rauchen schlecht ist, sehr schlecht, und wir haben keine Ausrede, Unwissenheit vorzutäuschen. Doch wir alle sind auch eifersüchtig auf unsere individuellen Freiheiten, und Rauchen bleibt eine freie Entscheidung, die nicht als Verbrechen gelten kann.

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